Glaubwürdigkeit, Akkreditierung und Zertifizierung

by JanPieter Hoogma and Marjan Tuk.

Supported by Pete Fantes, Anne Denniss and Teresa Tinklin.

Übersetzung von Verena Schütte.

Einführung

In der letzten Zeit gab es innerhalb des Co-Counselling International (CCI) viele Diskussionen um die  Förderung von Co-Counselling. Allerdings würden wir behaupten, dass das Co-Counselling seine Glaubwürdigkeit verbessern muss, um jegliche Förderung lohnend und effektiv werden zu lassen. Es muss als glaubwürdige Methode angesehen werden, sowohl von Leuten allgemein wie auch besonders von Fachleuten, die anderen davon berichten könnten.

Was kann also von anderen Organisationen gelernt werden? In diesem Artikel erkunden wir, wie andere Organisationen Glaubwürdigkeit und Vertrauen in ihre Dienstleitungen aufgebaut haben. In einem separaten Artikel geht es dann darum, wie wir diese Erkenntnisse und Wissen nutzen könnten, um die Meinung über Co-Counselling zu verbessern und das Vertrauen in seine Möglichkeiten zu stärken.

Wir möchten drei Aspekte des Aufbaus von Vertrauen und Glaubwürdigkeit hervorheben.

1. Akkreditierung
Akkreditierung [1] hat das Ziel, sicherzustellen, dass eine Person/ein Service einen gewissen Qualitätsstandard erfüllt. In diesem Abschnitt erörtern wir, was für einen effektiven Akkreditierungsprozess nötig ist.

2. Zertifizierung
Zertifizierung [2] bietet dem Publikum die Sicherheit, dass eine Person/eine Dienstleistung einen anerkannten Qualitätsstandard erfüllt. In diesem Abschnitt wird erörtert,  was wir über die Etablierung und Erhaltung eines effektiven Zertifikationsprozesses herausgefunden haben.

3. Kompetenzen, Fertigkeiten und Befugnis
Der Schritt vor der Zertifizierung ist natürlich die Ausbildung. Ein Mensch muss die Fertigkeiten und Kompetenzen erlernen, die gebraucht werden, um eine Dienstleistung eines gewissen Standards anzubieten. Und damit die Ausbildung effektiv und passend ist, müssen die Kompetenzen für den Beruf/Service zuerst definiert werden. Um dieses Gebiet erforschen zu können, untersuchen wir die Unterschiede zwischen Fertigkeiten, Kompetenzen und Befugnis.  

Im gesamten Artikel verwenden wir das Beispiel einer professionellen Krankenpflegerin, um die vorgebrachten Argumente zu illustrieren. Eine Pflegerin muss die Balance der Aufmerksamkeit wahren zwischen dem Patienten als Person, dem Pflegevorgang und dem eigenen Wohlergehen, um einem Burnout vorzubeugen. Von daher gleicht ihr Beruf der Fürsorge, die Menschen im Co-Counselling generell für sich selber und andere haben.

1. Akkreditierung: Qualitätsansprüche bewältigen

Das übliche Ziel, das der Akkreditierung zugrunde liegt, scheint vielen Definitionen zufolge der Versuch zu sein, sicherzustellen, dass ein Dienst, eine Person oder ein Gegenstand ein Mindestmaß an Qualität erreicht oder übertrifft.

Ein effektiver Akkreditierungsprozess muss die Bedürfnisse und Erwartungen von verschiedenen Stakeholdern berücksichtigen. (Stakeholder sind die Menschen und Organisationen, die die Handlungen der Akkreditierten beeinflussen oder davon betroffen sein können.)

Das Bewältigen von Qualitätsansprüchen von Menschen umfasst zwei Aspekte: I) versuchen, die Erwartungen der Leute zu beeinflussen und II) einen Akkreditierungsprozess organisieren, der die erwarteten Standards liefert.

In der untenstehenden Box listen wir die verschiedenen Gruppen von Stakeholdern und ihre unterschiedlichen Interessen an der Qualität eines Dienstes auf.

Stakeholder
(= Person oder Gruppe, die ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat; Wikipedia)

Stakeholder Gruppe 1 Nutzer oder potentielle Nutzer der Dienstleistung
Zunächst muss diese Gruppe die Relevanz des angebotenen Dienstes für sie selber erkennen. Wenn die Dienstleistung ihnen als wichtig erscheint, müssen sie sodann wissen, wie glaubwürdig und vertrauenswürdig der Service ist.
Wenn Menschen bemerken, dass sie eine Krankenschwerster benötigen, möchten sie jemanden finden, dem sie vertrauen können und der ihren Vorstellungen adäquat entspricht.

Stakeholder Gruppe 2 Die Person, die akkreditiert werden soll
Jemand, der darüber nachdenkt, sich einem Akkreditierungsprozess zu unterziehen, muss wissen, welches Level an Kompetenzen, Fertigkeiten und Befugnisse er danach für sich erwarten kann.
Personen, die ihre Krankenpflegeausbildung beendet haben, wollen in ihre Fähigkeiten vertrauen, die Tätigkeit richtig und verlässlich in Eigenverantwortung ausüben zu können.

Stakeholder Gruppe 3 Die Kollegen der akkreditierten Person, vor allem diejenigen, die von deren Dienstleistungen abhängig sind
Diese Gruppe möchte wissen, ob sie sich auf die Kompetenzen, Fertigkeiten und Befugnisse des Akkreditierten verlasen kann.
Krankenpfleger/innen arbeiten nicht 24 Stunden am Tag alleine. Sie müssen effektiv zusammenarbeiten, ihre Patienten am Ende der Schicht an die Kollegen übergeben und Patienten für Spezialbehandlungen an Experten überweisen. Damit dieser Transfer erfolgreich sein kann, müssen sie in der Lage sein, korrekte und relevante Patienteninformationen zu übermitteln, auf die sich die Kollegen verlassen können.

Stakeholder Gruppe 4 Die akkreditierende Organisation
Da Menschen von ihrer Akkreditierung abhängig sind, muss die akkreditierende Organisation selbst glaubwürdig sein, indem sie sicherstellt,  dass ihre Akkreditierungsprozeduren kompetente und vertrauenswürdige Fachleute hervorbringen.
Wenn Menschen einen Krankenpfleger brauchen, möchten sie nicht riskieren, von jemandem gepflegt zu werden, der vorgibt, ein Fachmann zu sein, ohne die nötige Qualifikation tatsächlich zu haben. Daher werden sie wahrscheinlich nach verlässlichen Informationen suchen, die über das hinausgehen, was derjenige von sich selber sagt. Daher werden sie nach einer Qualitätsgarantie einer glaubwürdigen Institution Ausschau halten, zum Beispiel dem Royal College of Nursing im UK.

Stakeholder Gruppe 5 Andere Personen, die von der Organisation akkreditiert werden
Sie riskieren, ihre professionelle Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn die akkreditierende Körperschaft unglaubwürdig wird.
Alle Menschen, die von dem Krankenpflege-Verband akkreditiert werden, erwarten vom Verband, dass neu akkreditierte Personen die Befähigung haben, ihren Beruf richtig auszuüben. Ansonsten könnte auch ihre eigene Reputation beschädigt werden.

Stakeholder Gruppe 6 Andere Interessengruppen in der Gesellschaft
Es handelt sich um Gruppen, die eigene, spezielle Interessen an den Aktivitäten der akkreditierten Personen oder ihrer Organisationen haben.
In der Krankenpflege und Medizin können diese Gruppen von Patientengemeinschaften und Krankenversicherungsgesellschaften bis hin zu Anwälten reichen, die versuchen, Behandlungsfehler zu ihren eigenen Gunsten auszunutzen.

Qualitätsstandards für ein Akkreditierungssystem zu definieren ist ein dynamischer Prozess zwischen dem Erschaffen von Erwartungen und Glaubwürdigkeit auf der einen Seite und dem Herausfinden der tatsächlichen Erwartungen aller Betroffenen auf der anderen Seite. Wenn Menschen in eine Dienstleistung Vertrauen haben, sie nutzen und anderen davon erzählen sollen, müssen ihre Erwartungen an die Dienstleistung möglichst realistisch und zielgerichtet erkundet und definiert werden.

Und was noch wichtiger ist, einmal erschaffene und wahrgenommene Qualitätsansprüche müssen erfüllt oder sogar übertroffen werden. Dieses wird wiederum die Glaubhaftigkeit erhöhen und die Reputation verbessern. Dieser Umstand wird im Slogan Underpromise and overdeliver (etwa „Halte mehr, als du versprichst“) ausgedrückt.

Kurz gesagt
Es muss ein Gleichgewicht herrschen zwischen dem Level an Qualität, das alle Stakeholder erwarten können, und dem Ergebnis des tatsächlichen Akkreditierungsprozesses. In diesem Abschnitt haben wir die verschiedenen Gruppen Stakeholder untersucht, die für die Handhabung der Erwartungen bedeutsam sind. Allerdings haben wir nicht die dynamische Kunst untersucht, einerseits Erwartungen zu kreieren und andererseits etwas über sie herauszufinden.

Im nächsten Abschnitt untersuchen wir, wie alle Stakeholder sichergehen können, dass eine Dienstleistung oder Person gewissen Standards entspricht. Dieses geschieht auf dem Wege der Zertifizierung.

2. Zertifizierung als Mittel der Qualitätssicherung

Zertifizierung soll eine Versicherung bieten, dass ein Service oder eine Person bestimmten Qualitätsstandards entspricht. Auf dem Wege zur Zertifizierung gibt es drei Phasen.

Phase 1. Qualitätsstandards definieren
Die erste Phase des Prozesses beinhaltet die Definition von Qualitätsstandards für eine Person, einen Gegenstand oder eine Organisation: Welche Standards muss eine Person erfüllen, um diese Zertifizierung zu erlangen? Diese Standards müssen relevant, realistisch und geeignet sein und sich an alle Stakeholder richten.

Phase 2. Assessment (Einschätzung, Festsetzung der Kriterien)
Danach muss ein Prozess etabliert werden, der beurteilt, ob Person, Gegenstand oder Organisation die geforderten Standards erfüllt. Assessment kann durch verschiedene Methoden erreicht werden, wie Tests, Prüfungen, externe Beurteilungen, Interviews oder Audits.

Phase 3. Öffentliche Qualitätssicherung
Die zertifizierende Körperschaft muss sodann öffentlich eine Verpflichtung zur Qualitätssicherung bekannt machen, um allen Stakeholdern, Fachleuten und der allgemeinen Öffentlichkeit zu versichern, dass dieser Zertifizierungsprozess wirklich ihre Erwartungen und Anforderungen an ein bestimmtes Qualitätsniveau erfüllt.

Das Verleihen eines Zertifikats, Diploms, Titels und/oder das Erscheinen auf einem Gewerberegister gewährt eine öffentliche Bestätigung, dass die Person die geforderten Qualitätsansprüche erfüllt hat. Zusätzlich sind manche Berufsbezeichnungen gesetzlich geschützt und dürfen nur von Personen verwendet werden, die bei ihrem Berufsverband akkreditiert sind. Es ist illegal, diese Titel ohne eine Akkreditierung zu führen.

Im Vereinigten Königreich darf sich nur jemand „medical doctor“ nennen, der erfolgreich die medizinische Ausbildung durchlaufen hat. Aber es darf sich jeder Ingenieur nennen, da dies keine geschützte Berufsbezeichnung ist wie in Deutschland.

Die Qualität der Zertifizierung handhaben
Um die Qualität der Zertifizierung aufrecht zu erhalten, muss die akkreditierende Organisation selber ihre Glaubwürdigkeit aufrechterhalten. Sie muss sicherstellen, dass die Akkreditierungs- und Zertifizierungsprozeduren durchgängig zu fähigen und vertrauenswürdigen Fachleuten führen. Um das zu erreichen, beschäftigen Staatsregierungen Überwachungsbeauftragte, damit sichergestellt ist, dass akkreditierende Unternehmen durchweg den Anforderungen entsprechen.
Der United Kingdom Accreditation Service (UKAS) [3] ist die einzige von der Regierung anerkannte nationale Akkreditierungsgesellschaft, die Organisationen gegenüber internationalen Standards einschätzt, die Dienstleistungen wie Zertifizierung, Testen, überprüfen oder Kalibrieren anbieten.

Festsetzung der Qualität von Zertifizierungsprüfungen
Es ist wichtig, dass die verwendeten Prüfmethoden verlässliche Resultate hervorbringen und eine gute und angemessene Reflektion dessen bieten, wozu Personen fachlich befähigt sind.  

Die Prüfmethoden dürfen keine Verzerrungen zulassen. Einige der Faktoren, die eine Prüfprozedur möglicherweise verfälschen könnten, sind eine „Rechtfertigung des Aufwandes“ (eher die Anstrengung belohnen als die Ergebnisse: Die Person hat so viel Zeit damit verbracht, dass sie qualifiziert sein muss) oder das Verwenden unangemessener Qualitätsstandards (Wir mögen ihn; sie ist warmherzig, also ist sie qualifiziert).

Solche Verzerrungen sind in Prüfungen zu vermeiden, weil sie keine gute Basis für Qualitätssicherung liefern. Es gibt verschiedene Arten, eine solche Basis zu sichern: Extern begutachtete Prüfungen, supervisierte Praktika, Rollenspiele in Musterfällen mit Checklisten für Feedback etc.

Einbeziehen von Entwicklungen in existierende Qualitätsstandards
Wie bereits erwähnt sind Berufsbezeichnungen rechtlich geschützt, um auf einen anerkannten fachlichen Standard hinzudeuten. Jedoch besteht mit der Entwicklung der Forschung und best practice das Risiko, dass Qualifikationen mit der Zeit überholt sind. Viele Akkreditierungsgesellschaften verlangen deswegen von ihren Fachleuten, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen auf dem Laufenden zu halten, um ihre Akkreditierung zu behalten.
Eine Krankenschwester, die in den 1970er Jahren akkreditiert wurde, muss ihre Fertigkeiten auf dem aktuellen Stand halten, um den neuesten Einsichten und Entwicklungen in der Medizin Rechnung zu tragen.

Gute Zertifizierungs- und Akkreditierungsprozesse berücksichtigen diese Entwicklungen, damit sie in der Lage sind, der allgemeinen Gesellschaft eine Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Kurz gesagt
Zertifizierung ist das Mittel, durch das die allgemeine Öffentlichkeit sichergehen kann, dass eine Person/Dienstleistung einen anerkannten Qualitätsstandard bietet. Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Etablierung von Glaubwürdigkeit in den Augen der Allgemeinheit und vor allem der Stakeholder. Zertifizierungsprozesse müssen regelmäßig aktualisiert werden, um Entwicklungen im Wissen und Verstehen zu berücksichtigen.

3. Zertifizierung von Befugnis

Der Schritt, der vor der Zertifizierung kommt, ist natürlich das Training. Man muss die Fertigkeiten und Kompetenzen lernen, die nötig sind, um einen Dienst nach einem bestimmten Standard anzubieten. Und damit dieses Training effektiv und relevant ist, müssen die für den Beruf notwendigen Kompetenzen zuerst definiert werden.

Um dieses Gebiet zu erforschen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen Fertigkeiten, Kompetenzen und Befugnis (Kompetenz) zu verstehen.

Der Unterschied zwischen Kompetenz und Fertigkeit
Die beiden Begriffe „Kompetenz“ und „Fertigkeit“ werden oft synonym verwendet. Hier unterscheiden wir zwischen ihnen.

Eine Fertigkeit [4] ist die erlernte Fähigkeit, vorbestimmte Resultate zu erbringen, oft mit einem minimalen Einsatz von Zeit, Energie oder beidem. Eine Kompetenz [5] ist mehr als das: Sie schließt auch die Fähigkeit ein, zu bestimmen, welche Fertigkeiten in welchen Situationen angemessen sind. Eine Fertigkeit ist Bestandteil der Kompetenz.

Eine Person mag die Fertigkeit haben, ein Auto zurückzusetzen. Die Kompetenz des Autofahrens schließt aber das Wissen ein, dass das Rückwärtsfahren auf Autobahnen verboten ist.

Der Unterschied von Befugnis und Kompetenz
Es gibt einen Unterschied zwischen den Begriffen „Kompetenz“ (competency) und „Befugnis“(competence).

competence_canmeds-en.jpg

Kompetenz: Eine Stellung oder eine Rolle mag eine Reihe verschiedener Kompetenzen einschließen. Eine Kompetenz ist eine Zusammenstellung von definierten Konzepten und Verhaltensweisen, die das Individuum mit einer geistigen Landkarte versorgen, die es befähigt, angemessen und gekonnt auf verschiedene Situationen einzugehen.

Der Krankenpfleger kann einen Pflegeplan für jeden Patienten erstellen und ist in der Lage, mögliche förderliche Faktoren für diesen Plan zu identifizieren, einschließlich des Befindens des Patienten und seines spezifischen Bedürfnisses an Pflege und Aufmerksamkeit. Der Pfleger kann mit unterschiedlichen Wirkungen oder Situationen umgehen, wenn sie sich ergeben, oder falls nötig Unterstützung anfordern.

Befugnis ist die Fähigkeit eines Individuums, die ganze Arbeit zu leisten und ihre verschiedenen Rollen angemessen zu erfüllen, d.h. all die Kompetenzen zu besitzen, um die Arbeit gut zu tun.

Das Blumenbild links zeigt eine umfassende Befugnis-Landkarte für einen Medizinexperten. Die Blütenblätter zeigen die verschiedenen benötigten Kompetenzfelder. Nicht alle Ärzte müssen all die aufgeführten Kompetenzen erworben haben. Um aber ein medizinischer Experte zu sein, müssen alle Kompetenzen beherrscht und integriert sein. Dieses wird im dunklen Zentrum der Blüte dargestellt.

Der Unterschied zwischen „Befugnis“ und „Kompetenz“ ist ein sehr praktischer. Jemand, der ein Bündel Kompetenzen beherrscht, mag in der Lage sein, mit einer Situation umzugehen, jedoch nicht mit einer anderen, für die zusätzliche oder andere Kompetenzen nötig sind.  

Der Zusammenstellung seiner Kompetenzen entsprechend, ist ein Augenspezialist nicht notwendigerweise in der Lage, Krebstumoren an anderen Stellen des Körpers zu operieren.

Befugnis & die Handhabung von Qualitätserwartungen
Versucht man zu definieren, woraus die Befugnis besteht, um für eine gegebene Rolle eine effektive Ausbildung und Zertifizierung zu bieten, so muss man die Bedürfnisse und Erwartungen aller beteiligten Stakeholder berücksichtigen, einschließlich der allgemeinen Öffentlichkeit.

Zertifizierung und Befugnis aus der Sicht aller Stakeholder

Stakeholder Gruppe 1: Nutzer oder potentielle Nutzer der Dienstleistung
Für die Nutzer soll die Dienstleistung kompetent und angemessen erbracht werden.
Es handelt sich nicht nur um die gepflegte Person, sondern auch um die Menschen um sie herum wie Familienmitglieder. Sie sollten sowohl Pflege in angemessener Qualität von der Krankenschwester erwarten können wie auch gegebenenfalls Unterstützung von der akkreditierenden Gesellschaft.

Stakeholder Gruppe 2: Die zu akkreditierende Person
Diese Gruppe muss wissen, wie ausgebildet, sachkundig und kompetent sie für den Beruf sein wird, sobald sie ausgebildet ist.
Wenn ein Krankenpfleger ausgebildet ist und arbeitet, muss er das sichere Gefühl haben, dass er die verschiedenen Situationen kompetent bewältigen kann, die im Beruf entstehen können.

Stakeholder Gruppe 3: Die Kollegen des Akkreditierten, vor allem diejenigen, die von seinen Leistungen abhängig sind
Diese Gruppe möchte wissen, dass sie sich auf Fertigkeiten, Wissen und Können des frisch qualifizierten verlassen kann. Ein wichtiger Aspekt dessen ist die Bereitschaft und Fähigkeit der Person, seine Interaktion mit Kollegen zu reflektieren.
Die Kollegen einer Krankenschwester müssen wissen, dass sie sich auf ihre Fähigkeiten verlassen können und dass diese auf dem aktuellen Stand sind. Sie müssen auch sichergehen, dass die Schwester es auf angemessene Art mitteilt, wenn sie Hilfe benötigt.

Stakeholder Gruppe 4: Die akkreditierende Organisation selbst braucht glaubwürdige Zertifizierungsprozeduren. Dies schließt sowohl relevante Kompetenzstandards als auch das Implementieren geeigneter Zertifizierungsprozeduren ein, vorzugsweise solche, die von Überwachungsbeauftragten anerkannt wurden.
Eine Einrichtung, die einen Krankenpfleger beschäftigt, muss die Gewissheit haben, dass sie das für den Beruf erforderliche Maß an Kompetenzen besitzt. Dies wird durch geeignete Zertifikate und Akkreditierung gewährleistet.

Stakeholder Gruppe 5: Die anderen Personen, die von der Organisation akkreditiert werden
Sie laufen Gefahr, ihre professionelle Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn die akkreditierende Körperschaft die ihre verliert.

Stakeholder Gruppe 6: Andere Interessentengruppen in der Gesellschaft
Dies sind Gruppen mit eigenen speziellen Interessen an den Aktivitäten der akkreditierten Personen oder Organisationen.
In der Krankenpflege und Medizin können diese Gruppen von Patientengemeinschaften und Krankenversicherungsgesellschaften bis hin zu Anwälten reichen, die versuchen, Behandlungsfehler zu ihren eigenen Gunsten auszunutzen. 

  

Kurz gesagt: Zertifizierung der Befugnis
Sobald eine akkreditierende Gesellschaft Kompetenzstandards für eine bestimmte Berufsgruppe etabliert hat, die die Erwartungen aller Stakeholder einschließlich der breiten Öffentlichkeit erfüllen, gewährleistet ihre Zertifizierung, dass eine qualifizierte Person die  Kompetenzstandards erfüllt, die aktuell für den Beruf gebraucht werden.

Schlussfolgerung

Wenn Organisationen oder Vereinigungen von Menschen wachsen, dann erreichen sie einen Punkt, an dem sie Glaubhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit aufbauen müssen, sowohl in der allgemeinen Öffentlichkeit als auch unter ihren eigenen Mitgliedern und Beschäftigten.

Um dieses erweiterte Vertrauen und die Glaubwürdigkeit herzustellen, müssen ihre Dienste Qualitätsstandards erfüllen, die von allen Stakeholdern erwartet werden. Daher ist die Identifikation der Stakeholder und die Analyse ihrer Erwartungen an die Dienstleitung der erste Schritt auf dem Weg zur Glaubwürdigkeit.

Die nächsten Schritte bestehen in der Definition und in der Schulung in den Kompetenzen, die nötig sind für einen Service auf dem erwarteten Qualitätsniveau. Diesen folgt ein glaubwürdiger Zertifizierungsprozess, der Teil eines Akkreditierungssystems ist, das Vertrauen anregt und erzeugt. All diese Schritte stellen sicher, dass die Öffentlichkeit Vertrauen in die Qualität des dargebotenen Dienstes hat.

Kurz gesagt ist die Reihe der Entwicklung von Glaubwürdigkeit die folgende:
Bedürfnisse und Erwartungen der Stakeholder erkennen > Kompetenzprofile definieren > sie für die Zertifizierung lehren und festlegen > öffentliche und/oder interne Akkreditierung

Lies auch: ​Akkreditierung und Zertifizierung im CCI

In diesem Artikel werden wir versuchen herauszufinden, wie das, was wir im obenstehenden Artikel über Akkreditierung und Zertifizierung herausgefunden haben, zu weiteren Entwicklungen im Co-Counselling beitragen kann, die seine Glaubwürdigkeit in der breiteren Gesellschaft erhöhen könnten.

Allerdings ist dieser Artikel noch im Entwurfsstadium…


[1] Nach dem deutschen Wikipedia: Der Begriff Akkreditierung (lat. accredere, Glauben schenken) wird in verschiedenen Bereichen benutzt, um den Umstand zu beschreiben, dass eine allgemein anerkannte Instanz einer anderen das Erfüllen einer besonderen (nützlichen) Eigenschaft bescheinigt. http://de.wikipedia.org/wiki/Akkreditierung_%28Wirtschaft%29 (externer Link)

[2] Nach dem deutschen Wikipedia: Als Zertifizierung (von lat. „certe“ = bestimmt, gewiss, sicher und „facere“ = machen, schaffen, verfertigen) bezeichnet man ein Verfahren, mit dessen Hilfe die Einhaltung bestimmter Anforderungen nachgewiesen wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Zertifizierung (externer Link)

[3] UKAS: United Kingdom Accreditation Service, einzige staatlich anerkannte Akkreditierungsgesellschaft im Vereinigten Königreich; in Deutschland wird diese Funktion von der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) übernommen. http://www.dakks.de/ (externer Link)

[4] Nach dem deutschen Wikipedia: Fertigkeit bezeichnet im Allgemeinen einen erlernten oder erworbenen Anteil des Verhaltens. Der Begriff der Fertigkeit grenzt sich damit vom Begriff der Fähigkeit ab, die als Voraussetzung für die Realisierung einer Fertigkeit betrachtet wird. Können umfasst Fähigkeit und Fertigkeit. Fertigkeiten sind beispielsweise Klavierspielen, Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprechen, Fußballspielen und Ähnliches. https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigkeit (externer Link)

[5] Nach dem deutschen Wikipedia: Kompetenz bezeichnet allgemein Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen, im Bereich Organisation die mit einer bestimmten Stelle oder Person verbundenen Berechtigungen und Pflichten (hier mit „Befugnis“ übersetzt). https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenz (externer Link)

 

 

 

 

 

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    Art materials, musical instruments, a cd-player, tea, coffee and biscuits will be provided.

    Please bring: lunch to share, and if you would like: something for the centre of the circle, your favourite art materials, musical instruments and CDs.

    Hosted by Lindsay Gibson or Chris Jamieson.

    If you would like to come please contact them for further information.

    Venue: Drylaw Parish Church, Groathill Road North, Edinburgh
     

    Best wishes, JanPieter.

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    Make Good Trouble!! “Though I may not be here with you, I urge you to answer the highest calling of your heart and stand up for what you truly believe.  In my life I have done all I can to demonstrate that the way of... Read more

    Can CCI co-counselling be learned on line? Article

    Posted Sat 12 Sep 2020. | Tags Teaching a Core Training, Developing Co-Counselling theory & practice
    This is a gathering together of ideas on this issue. If anyone wants anything altered or added, please email the ideas to John Talbut, jtdpets [dot] uk(link sends e-mail). The intention is to summarize each idea here... Read more

    A Well That Keeps Flowing: The Power of Co-Counseling Biblio

    Posted Sun 2 Aug 2020. | Tags Books
    A Well That Keeps Flowing is an easy-to-read presentation of the power of CCI Co-Counseling to change your life. The author took four years and four complete drafts to finish this uplifting book. After each draft... Read more

    There is also the option of being notified when people add comments. For this to happen you need to go to the page and subscribe to it.


    Co-counselling teachers' manual, by John Heron Biblio

    • CoCoInfo tags: Teaching a Core Training
    • CoCoInfo tags: 'Organising' a CCI community network

    Teacher Training CoCoPedia Topic

    • CoCoInfo tags: Teaching co-counselling
    • CoCoInfo tags: Promoting Co-Counselling

    Co-Counselling Teacher Trainers' Manual Biblio

    • CoCoInfo tags: Teaching new trainers - manuals

    Catharsis in Human Development Biblio

    • CoCoInfo tags: Literature supporting Co-Counselling

    Good Practices "Supporting a sense of safety at CCI workshops" Biblio

    • CoCoInfo tags: Workshop facilitation and organisation

    Issue #23: Arts Day in Edinburgh. McCoCo...

    Starter events in the UK

    A good way of refreshing your Co-counselling skills as well as supporting new people to get settled in Co-counselling!

    2020

    Four-Day London Co-Counselling Training (with online element): Autumn 2020 TAKING BOOKINGS NOW!

    Thu 3 Dec., Thu 17 Dec., Sat 23 Jan., Sun 24 Jan., Sat 13 Feb., Sun 14 Feb.

    London, United Kingdom
    2021

    Co-Counselling (CCI) Core Training

    Sat 13 Mar. to Sun 14 Mar., Sat 27 Mar., Sat 10 Apr. to Sun 11 Apr.

    Alvechurch, United Kingdom

    Spring Online Co-Counselling Training - NOW TAKING BOOKINGS!!!

    Tue 18 May., Tue 1 Jun., Tue 15 Jun., Tue 29 Jun., Tue 6 Jul., Tue 13 Jul., Tue 20 Jul., Tue 27 Jul.

    London, United Kingdom

    Community days and one-day events in the UK

    A good way of refreshing your Co-counselling skills as well as for supporting new people to get settled in Co-counselling!

    2021

    Midlands Community Day

    Sat 17 Apr.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 15 May.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 12 Jun.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 17 Jul.

    Birmingham, United Kingdom

    Residentials outside the UK

    2021

    CCI Europe, 2020 postponed to 2021

    Sun 25 Jul. to Sat 31 Jul.

    Bölcske, Hungary
    2022

    CCI Aotearoa New Zealand, January 2022 - Tentative

    Fri 21 Jan. to Thu 27 Jan.

    Taupo, New Zealand

    Editorial: 

    Hi there, 

    There are three workshops forthcoming in and around Edinburgh! 

    • Arts Day in Edinburgh: Saturday 11 April 
    • McCoCo 2015 in Wiston Lodge near~ Biggar: Thursday 30 April - Monday 4 May
    • McCoCo Conference in Kirkcaldy: Tuesday 5 May.

    For more information, see the 'Events' section below.

    Best wishes,

    JanPieter.

    Networking: 

    How to use ‘CoCo Open Space – Scotland’ page on CoCoInfo.

    The purpose of this CoCo Open Space page
    To bring together Co-Counsellors who have shared interests without perhaps realising it, and to enable them to offer one another help and support. This might be by having sessions with one another or the support might be more practical.

    This page will be updated after the forthcoming CoCo Open Space workshop at Sheila's.

    If you would like to add a new Offer or Request or post a response, you can log in and do that yourself on CoCoInfo. There is an extensive Help file next to the page. You might want to contact Lilian Brzoska or JanPieter Hoogma and ask them to do that for you.

    If you would like to contact a person listed, you can do it yourself or ask for the contact to be made through Lilian or JanPieter until you are confident with the process.

    Klient und Counseler

    Derjenige, der mit sich zu Rate geht und über sich spricht, wird in Deutschland „Klient“ genannt (in Münster auch „Counsellor“, siehe unten). Der Klient ist im CCI-Co-Counselling verantwortlich und „leitet“ die Sitzung, er entscheidet, über was und auf welche Weise gearbeitet wird. Durch den Vertrag sagt der Klient dem Counseler, wie dieser seine unterstützende Rolle erfüllen kann – was auch einschließen kann, dass er gebeten wird, ein stiller Zeuge zu sein.

    Das Wesentliche, das der Counseler zur Sitzung mitbringt, ist Freie Aufmerksamkeit: Den Klienten mit einem warmen Herzen betrachten, während dieser seine Themen bearbeitet. Dem Klienten die Verantwortung für seine Sitzung zu überlassen, kann eine Herausforderung für Counseler sein. Weitere Informationen darüber gibt es unter „Rescue Triangle“.

    Je nachdem, auf was sich Klient und Counseler im Vertrag geeinigt haben, kann der Counseler während der Sitzung verbale und nonverbale Vorschläge machen.

    Im Haus Kloppenburg in Deutschland wird das Wort „Counsellor“ anders gebraucht, was möglicherweise verwirrend sein kann. Im Haus Kloppenburg heißt der Klient „Counsellor“ und der Counseler heißt „Co-Counsellor“. Der Grund dafür ist die folgende Überlegung: Menschen können nur dann wirklich verantwortlich für ihre Sitzung sein, wenn sie in der Lage sind, mit sich selber zu Rate zu gehen. Wer mit sich selbst zu Rate geht, ist sein eigener Berater und wird darum „Counsellor“ genannt. Der Unterstützer ist demnach der Co-Counsellor.

     

    Issue #25: McCoCo and its conference are coming...

    Starter events in the UK

    A good way of refreshing your Co-counselling skills as well as supporting new people to get settled in Co-counselling!

    2020

    Four-Day London Co-Counselling Training (with online element): Autumn 2020 TAKING BOOKINGS NOW!

    Thu 3 Dec., Thu 17 Dec., Sat 23 Jan., Sun 24 Jan., Sat 13 Feb., Sun 14 Feb.

    London, United Kingdom
    2021

    Co-Counselling (CCI) Core Training

    Sat 13 Mar. to Sun 14 Mar., Sat 27 Mar., Sat 10 Apr. to Sun 11 Apr.

    Alvechurch, United Kingdom

    Spring Online Co-Counselling Training - NOW TAKING BOOKINGS!!!

    Tue 18 May., Tue 1 Jun., Tue 15 Jun., Tue 29 Jun., Tue 6 Jul., Tue 13 Jul., Tue 20 Jul., Tue 27 Jul.

    London, United Kingdom

    Community days and one-day events in the UK

    A good way of refreshing your Co-counselling skills as well as for supporting new people to get settled in Co-counselling!

    2021

    Midlands Community Day

    Sat 17 Apr.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 15 May.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 12 Jun.

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Sat 17 Jul.

    Birmingham, United Kingdom

    Residentials outside the UK

    2021

    CCI Europe, 2020 postponed to 2021

    Sun 25 Jul. to Sat 31 Jul.

    Bölcske, Hungary
    2022

    CCI Aotearoa New Zealand, January 2022 - Tentative

    Fri 21 Jan. to Thu 27 Jan.

    Taupo, New Zealand

    Editorial: 

    Hi there, 

    this Thursday McCoCo will take place for the 17th time!

    There are still some places available. So if you feel tempted contact Chris on 0131-332 4548. smiley

    Best wishes, JanPieter.

    Networking: 

    How to use ‘CoCo Open Space – Scotland’ page on CoCoInfo.

    The purpose of this CoCo Open Space page
    To bring together Co-Counsellors who have shared interests without perhaps realising it, and to enable them to offer one another help and support. This might be by having sessions with one another or the support might be more practical.

    This page will be updated after the forthcoming CoCo Open Space workshop at Sheila's.

    If you would like to add a new Offer or Request or post a response, you can log in and do that yourself on CoCoInfo. There is an extensive Help file next to the page. You might want to contact Lilian Brzoska or JanPieter Hoogma and ask them to do that for you.

    If you would like to contact a person listed, you can do it yourself or ask for the contact to be made through Lilian or JanPieter until you are confident with the process.

    Articles: 

    McCoCo 2015

    English

    Come to McCoCo 2015

    Four Days !!!  From Thursday 30 April 6 pm to Monday 4 May 3 pm

    Tuesday 5 May: the McCoCo Conference

    Wiston Lodge

    Co-Counsellors living in Scotland are delighted to offer the McCoCo 2015 residential workshop. We are offering this exciting, international, challenging, supportive, fun space from Thursday evening 30 April to Monday 4 May. This will be the seventeenth! McCoCo residential workshop. The Monday is a Bank Holiday for everyone in the UK.​

    We have booked a wonderful venue 25 miles from Edinburgh called Wiston Lodge. It is a magnificent 19th century Lodge house, set in its own extensive wooded grounds. The re are several spaces suitable for different kinds of workshops including a sports hall for dancing and a big room for the opening circle. For more pictures of the venue, click here.

    Exciting WORKSHOPS are coming to McCoCo 2015

    Since McCoCo 2010 we are inviting people to offer workshops in advance. This resulted in very exciting and well-prepared offerings and inspired even more spontaneously offered workshops!  Co-counsellors registered with CoCoInfo, the CCI Co-Counselling web site, can view which exciting workshops have been offered beforehand in 2010,   20112012, 2013 and in 2014. There you can see how much innovation and inspiration McCoCo has been offering. For McCoCo 2015 we are going to this again. To view these workshops, you need to log in!

    The actual workshop program is open and will be created by McCoCo's participants at the spot. For this we organise a CoCo Open Space. Anyone can offer a co-counselling workshop or ask for a topic group, massage, meditation and indeed anything what makes your and other people's heart sing. As well as participating in workshops and support groups or simply having co-counselling sessions you can choose to enjoy dancing, chatting with people from overseas in front of a log fire, walking in the lovely grounds or in the nearby Tinto hills etc.

    Afterwards, the 5 May, there is the McCoCo Conference 2015 near Edinburgh! '

    HESITATING...?

    New to Co-Counselling?
    We extend an especially warm welcome to Co-Counsellors who have recently completed Fundamentals or who have not been to an event like this before. This event provides an opportunity for you to meet Co-Counsellors from throughout Scotland and beyond. We will offer a workshop especially for first-timers at the beginning of the workshop. We encourage also the forming of buddies.

    Feeling rusty...?
    No problem, the only requirements for having sessions is to be able

    • to give your free, aware caring attention to your client
    • to refuse to enter into a session contract or to give a suggestion if you don't want to
    • to keep confidentiality

    If you are able to do this, you will very quickly remember again what you have learnt earlier in Co-Counselling, especially when you experience the support, freedom and encouragement that McCoCo has on offer.

    Scotland too far away or McCoCo difficult to travel to...?
    As there are so many Co-Counsellors in Edinburgh we can possibly offer accommodation with Co-Counsellors in Edinburgh before and after McCoCo. Tick the relevant box on the booking form.

    Anyway
    If in doubt, talk to Chris Jamieson, 0131-332 4548

    INFORMATION

    If you would like to talk to someone about coming or would like more information contact Chris Jamieson on ..44 (0)131-332 4548

    We are looking forward to seeing you at McCoCo 2015,

    Anne Denniss, Chris Jamieson and JanPieter Hoogma

    Event Dates
    Thursday, 30 April, 2015 - 18:00 to Monday, 4 May, 2015 - 15:00
    Venue Details

    Venue: 

    Wiston Lodge
    Millrigg Road
    Wiston, nr Biggar, Lanarkshire ML12 6HT
    United Kingdom
    Phone: 01899-850 288
    Lanarkshire GB

    Accommodation: 

    At the moment we can offer camping, single sex or mixed rooms for 4-10 people, and cabins. Each cabin can have two couples. These cabins need to be booked ASAP otherwise we may lose this opportunity.

    Contact us if you have special accommodation needs.

    McCoCo will be a drug and alcohol free workshop.

    Costs
    Early Bird before 1 March 2015 Prices
    Camping
    £125 £135
    Dormitory
    £180
    £195
    Single room In house*
    £190
     £205
    Double room In house*
    £185
    £200
    Cabin room couples*
    £185
    £195
    Cabin room for one*
    £200
    £215
    Attendance McCoCo with
    Bed(&Breakfast) further afield *
     £80
    £95
    * if available. 

    GRANTS
    Bursaries are available and will be allocated on a first-come, first-served basis at McCoCo itself, or earlier if we know the overall financial picture.

    We welcome Donations to enable other people to attend.

    Payment Arrangements: 

    • Pay from your on-line bank account to
      Sortcode:089299     Account: 65687594
       
    • Make a cheque payable to McCoCo
      and send it to Chris Jamieson.
      78 Easter Drylaw Place
      Edinburgh EH4 2QQ
    Registration/Booking Information
    Suggestions for registering

    Which information would you like the visitor to know?: 

    Please book as early as you can! We need to know definite numbers by 1 April, otherwise we will be liable for cancelation penalties.

    • You can book here on-line! Click the 'Register' tab.. :)
      To see the Register tab and register on-line you need to be logged in.
    • Print attached Booking form and return it by post

    Receipt of a £40 deposit or full payment per person, plus your printed or on-line booking form is acceptance of a booking.Please send a stamped addressed envelope (S.A.E.) if you require confirmation of receipt of your deposit. Further details including a map will be sent a fortnight before the workshop.

    Cancelation refunds (less deposit) will only be considered under exceptional circumstances, and with sufficient notice. If you don't turn up, we still have to pay for your place. So you will be liable for the full amount.

    AttachmentSize
    PDF icon McCoCo 2015 - booking form115.02 KB
    Contact Information

    Chris Jamieson on ..44 (0)131-332 4548

    Issue #1 - 2015

    Dear Co-Counsellor,

    Welcome to this first issue of the CoCoInfo newsletter. You receive this as you are registered with CoCoInfo.

    English

    Residentials


    CCI Europe, 2020 postponed to 2021

    Sun 25 Jul 2021. to Sat 31 Jul 2021.

    Bölcske, Hungary

    CCI Aotearoa New Zealand, January 2022 - Tentative

    Fri 21 Jan 2022. to Thu 27 Jan 2022.

    Taupo, New Zealand

    Other CoCo events


    Refresh your Co-Co workshop - Monthly drop in

    Tuesday, 2 February, 2021 - 19:00 to 20:30

    Midlands Community Day

    Saturday, 17 April, 2021 - 10:00 to 16:30

    Birmingham, United Kingdom

    Online Co-Counselling Facilitator Training Programme 2021

    Thursday, 13 May, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 27 May, 2021 - 19:00 to 21:00, Tuesday, 8 June, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 24 June, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 22 July, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 9 September, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 23 September, 2021 - 19:00 to 21:00, Thursday, 7 October, 2021 - 19:00 to 21:00

    Midlands Community Day

    Saturday, 15 May, 2021 - 10:00 to 16:30

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Saturday, 12 June, 2021 - 10:00 to 16:30

    Birmingham, United Kingdom

    Midlands Community Day

    Saturday, 17 July, 2021 - 10:00 to 16:30

    Birmingham, United Kingdom

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    Co-counselling teachers' manual, by John Heron Biblio

    Posted Sun 3 Jan 2021. | Tags Teaching a Core Training, 'Organising' a CCI community network

    Teacher Training CoCoPedia Topic

    Posted Sun 3 Jan 2021. | Tags Teaching co-counselling, Promoting Co-Counselling
    Info on ways of teaching coco, example exercises, etc

    Make Good Trouble Article

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    Co-counselling teachers' manual, by John Heron Biblio

    • CoCoInfo tags: Teaching a Core Training
    • CoCoInfo tags: 'Organising' a CCI community network

    Teacher Training CoCoPedia Topic

    • CoCoInfo tags: Teaching co-counselling
    • CoCoInfo tags: Promoting Co-Counselling

    Co-Counselling Teacher Trainers' Manual Biblio

    • CoCoInfo tags: Teaching new trainers - manuals

    Catharsis in Human Development Biblio

    • CoCoInfo tags: Literature supporting Co-Counselling

    Good Practices "Supporting a sense of safety at CCI workshops" Biblio

    • CoCoInfo tags: Workshop facilitation and organisation

    Recognising critical situations in a coco session by client and counsellor

    Harvesting the notes made by JanPieter, John, Lilian and Marjan.

    Compiled by JanPieter

    Intro

    We came together in Lilian’s house the 6th of May, the day after McCoCo 2014.

    We started with reading the questions. Next we had free flowing sharings, directly or indirectly linked to the questions. This document is the gathering of the individual notes of these sharings.


    The original questions

    The client

    What critical situations in a session does a CLIENT need to be able to recognise in order to have a successful session?

    For each situation, how can the CLIENT recognise when

    • the situation is OK?
    • the situation is on the edge of going wrong?
    • the situation has gone wrong?

    What might be the (bad) consequences if the CLIENT does not perceive the situation as going wrong?

    The counsellor

    What critical situations in a session does a COUNSELLOR need to be able to recognise in order for the Client to have a successful session?

    For each situation, how can the COUNSELLOR recognise when

    • the situation is OK? 
    • the situation is on the edge of going wrong?
    • the situation has gone wrong?

    What might be the (bad) consequences if the COUNSELLOR does not perceive the situation as going wrong?


    The individual summaries

    Marjan Tuk

    Which situations does a Client need to be able to identify?

    Before sessions

    • Assessing the session space (living room / workshop space etc.) as appropriate for having a session.
    • Is the choice of the counsellor appropriate for the topic you would like to work on? Their risk of getting restimulated with your topic, their ability to trigger awarely your buttons.
    • What session contract is needed to have a successful situation?

    During sessions: the relationship with the counsellor

    • Having a session versus a chat: The difference between expressing something (emotion, hear yourself think) and an interview conversation.
    • How much can you trust the confidentiality related to the topic you want to work on? What way of sharing is appropriate and relevant?

    During sessions: content and process

    • What is the balance between own attention and session content material? What session contract does this need?
    • Recognising losing your balance of attention.
    • When feeling helpless, irritable, anxious, pained, loved, excited etc., recognising whether these feelings contain a restimulation of an old experience (identification, projection) or are purely a reflection of the challenges posed by the here-and-now situation
    • difference between feeling generally anxious, anger and aware of what triggers that emotion
    • Working on topics while putting yourself down as a bad, nasty, clumsy, stupid, awkward person: I have a problem, therefore I am a problem
    • Distinguishing between the emotional and practical aspects of a situation

    Five meanings of ‘Responsibility’.

    1. Responsibility as capability: you are sane; you can vouch for your actions.
    2. Responsibility as cause: You are responsible for the consequences of an act.
    3. Responsibility as liability: You will be held liable for what you did or did not do.
    4. Responsibility as task: the various tasks arising from a particular role that you are responsible for to fulfill.
    5. Responsibility as virtue: a personal quality of a person, which we call a responsible person. It is a qualification that we usually assign afterwards.

    Lilian Brzoska

    Hi. Lilian B. here. After McCoCo we had the CCI Conference at my place in Kirkcaldy, with a working lunch spread between the Merchant's Garden Cafe and pot luck in my living room. We had sharing rounds and lively discussion focussed around the questions, “ What critical situations in a session does a CLIENT need to be able to recognise in order to have a successful session?” and “ What critical  situations in a session does a COUNSELLOR need to recognise in order that the CLIENT might have a successful session?” In both cases, whether in Client Role or in Counsellor Role “ how do we recognise when the situation is OK, when it is on the edge of going wrong and when it has gone wrong?”

    The following is a précis of some what I shared. I celebrate all the agreement we found and the disagreements we aired with honesty and consideration for one another.

    In the Netherlands Worker and Co-worker are often used to replace Client and Counsellor and I shared that I feel this can a more helpful way of describing the dynamic of how a Co-Counselling Contract actually works. I find it helps clear notions in us all of counsellor being responsible for the direction or content focus of a client/worker's session. Such notions can filter in when learners are influenced by other uses of the words counsellor and client to describe non peer counselling relationships in the Mental Health and Alternative Therapeutic world, where, even in the humanistic culture, empathetic sounds, statements and directional advice are given, all be it lightly, from Counsellor to Client. I personally find “ noddy counsellors” infuriatingly intrusive and patronising, so, unless I ask for affirmations and smiles, I prefer my free attention giver to be fairly still and warm eyed, rather than effusively encouraging. I make sure I can be given what I prefer and am perfectly capable of being effusively encouraging if asked, though I find it challenging to receive... Perhaps I need to work on this... hahaha.. Work...endlessly emerging Being.

    In Co-Counselling, as Worker/Client I know something is on the edge of going wrong if my Counsellor/Co-worker seems irritated by, or emotionally involved in, the direction in which I am taking my session. If they are not declaring restimulation, their emotions might be interfering with their ability to give me their free attention, which is a prerequisite in all contracts. To deal with this I might stop my session and ask the Co-worker if they need some time as Client to rebalance their attention.

    As Co-worker/Counsellor I need to recognise the situation is on the edge of going wrong when my attention has shifted from my Client into my own process, in order that I might quickly rebalance my attention by focussing on THEM. If I cannot do this easily I might also need to declare restimulation and ask for some time as Worker to establish what has caused the potential problem, in order that I might clear through to being able to give good attention once more. This restimulation need not be overwhelming sadness or fury. It could be me falling in love with the Client's distress, giving smiling delight and longing to give inappropriate touch, rather than sharing unattached warm, supportive sisterly attention. 

    In Core Training we need to teach graceful ways of recognising when we are restimulated. We all need to practise rebalancing or releasing ourselves from the Counsellor Role if we are heavily restimulated or loose the plot. Should we catch ourselves being judgemental of our Client it is necessary to rebalance immediately. Perhaps, to recognise and work on this pattern with someone else, as soon as possible after the session, is a good idea. We may need to establish whether or not we might need to suggest this person find a Co-worker who is more supportive, in future, until we clear our attitude towards them. Depending on how much they remind us of other people we found difficult to love, or with whom we have been in love, this might take some time.

    In the Client Role, although the counsellor helps co-create present time safety, we need to have the capacity to take care of our own emotional safety, by recognising we, alone, are in charge of the direction of the session at all times and not be afraid to challenge the co-worker if we are not receiving supportive eye contact and good free attention.

    Before any session we need to awarely check the context, in order that we might read the situation to prevent unsuccessful sessions. ie..Am I too tired to give good attention? Does this person remind me of anyone? Do I find this person sexually attractive? For the latter two situations we have contracts which can help us get clearer. We need to use them if we are to keep our Co-Counselling network and occasional residential CoCo-communities free of unacknowledged manipulation patterns or unaware, abusive power-game relationships

    We all have responsibilities within and outside session times in networks and communities.

    Within sessions it is important Co-workers do not take things the Client is working through personally. It is also important as Worker not to become caught in rehearsing emotions, rather than discharging trapped feelings.  To release ourselves from their subterranean power over our present time thinking and actions, blockages must be found, identified and cleared. This is our Work as Client. It is not the Counsellors Role to do this work for us. As Co-worker we can be asked for three different kinds of contract. It is important we are able to give the appropriate contract and not over-step the request to be “extra helpful”.

    Within social situations it is useful to notice when unaware clienting is happening and when we have locked into Free Attention giving, without negotiation. Both behaviours are disempowering. It is a challenge to stay out of Family Patterns when living and eating together periodically. It is useful to set up sessions to make sure we are not shutting down inappropriately or attention grabbing at every turn to cover over nervousness or fear.

    We also discussed what might need to happen if someone was being a sexual predator in either role and I am not sure we came to any agreed conclusion about how, as a group, we might deal with this. Currently the responsibility for filtering out such people lies with the teachers when they agree to allow a student to enter the network. Beyond that it does not seem to me can do anything other than deal with each situation as it arises and ensure against abuses happening by underpinning all our interactions with respect for persons and clear negotiation of boundaries in pairs and groups. Exploring sexuality can happen in safely held groups and in other ways by negotiation. The parameters on what is one person's abuse and another person's delight are very difficult to pin down. What is good for a cloistered nun is not the same as what is healthy fun for a sexually active aware 21st Century adult. Learning to ask for what we would like clearly and to say “Yes “and “No” when we mean “Yes” and “No”, early in our CoCounselling Life can help stop confusions and hurts happening by accident or design. For some people saying “ No” to any request is a real challenge. For others saying “ Yes “ to themselves or to being good to themselves seems like an impossible dream.  We continue to learn and grow as we practise asking for  and receiving what we need to heal our hurts and feed our well being. The clearer we all become the less chance we have of over- stepping boundaries or being trodden upon and the faster we will reclaim our Lively Creative Being with which to give great attention and manifest tremendously successful sessions for ourselves as Clients, through which we find more and more treasures within to share with our friends and families of all kinds. Thanks for being at McCoCo and beyond. I celebrate the family of my Heart in Cocounselling International and all the co-working we do as we emerge beyond all oppressions to shine.

    John Talbut

    McCoCo conference 6th May 2014

    The enquiry started from a presumption that there was a problem of co-counsellors being able to apply co-counselling tools and skills in some critical situations.  Examples given of these critical situations were losing the balance of attention as client, losing free attention as counsellor and clients rehearsing distress.

    The use of the word “critical” at first suggests situations that are seriously bad.  However, the meaning here is presumably meant to refer to a turning point.  It is questionable whether such points really exist in co-counselling sessions.  Wherever the session goes is potentially useful and if something does not work something else can be tried.

    From the client's point of view we noted that various actions of the counsellor can be unhelpful.  In general these involve the counsellor not keeping to the principles of co-counselling, for example by losing their free attention or using non co-counselling interventions.

    The discussion moved to co-counsellors behaving inappropriately both during sessions and with other co-counsellors outside of sessions.  In particular there may be situations where co-counsellors who are in some way vulnerable, generally though having difficulty holding their boundaries, being exploited or persecuted by others for example sexually or being made the butt of someone’s distress about a class of people.

    This issue has been addressed for as long as co-counselling has existed.  In RC it was addressed by directing that co-counsellors should never work on their persecutory material with anyone from the relevant persecuted class of people.

    This approach has a number of problems.  In particular it leaves the responsibility with those who might be the persecutors.  On the one hand such people may well be in pattern and hence behave irresponsibly.  On the other hand it does nothing to support people's self empowerment and hence their ability to defend themselves against exploitation or persecution.  In fact the approach is likely to be oppressive in that can reinforce people's feelings of helplessness.

    Generally in CCI the approach has been towards supporting people to be more in their own power and to develop their ability to assert and hold their boundaries.  We discussed, for example, how counsellors (i.e. the person in the counsellor role, etc.) can respond and if necessary end the session if their client is working in ways or on material that the counsellor finds too restimulating for them to be able to maintain free attention.

    We discussed the issue of personal responsibility.  Whilst in general we are not responsible for what anyone else feels or does, we are responsible for how we act in the light of what we may know about the likely affects our actions may have on others.

    We discussed cases where in the case of groups of co-counsellors several members of the group are repeatedly restimulated by the actions of one of the group.  It was suggested that in such cases the majority of the group should be able to assert and hold appropriate boundaries.  If they have difficulty doing so the approach of any experienced co-counsellors who are or become involved should be support the group to learn to assert and maintain boundaries.

    However, it was noted that there had been a number of cases in CCI where individuals had been blamed for how others felt and been excluded from groups.

    Coming back to sessions, we were agreed that it was important for the counsellor to be able to maintain free attention.  Consequently if we had material to work on or ways of working (e.g. spitting) that others might find restimulating we would need either to try to ensure that we worked with someone who would not be restimulated by the material or method, if necessary checking this out with them before arranging a session, or working in ways that would not be restimulating e.g. using cushions, using gobbledygook or working in a small group where the counsellors would have support.

    In the counsellor role it was suggested that it is important for the counsellor to be paying attention to the client's process including picking up any body cues.  Interventions in normal contracts should be brief, timely and light.  If the counsellor has any strength of feeling about how the client is working on their material that is a loss of free attention and something they may need to work on.

    JanPieter

    After the presentation of the conference questions, several topics arose that each in their own way affect the way how clients and counsellors might read or misread situations in their sessions.

    Topic 1. Sexual seduction and grooming

    People under the cover of a session use the ANSA contract to ‘prove’ to their counsellor that they are truly, cleanly and responsibly attracted to them. When things go wrong later in the affair, people ‘seduced’ in that way blame themselves for what happened.

    Topic 2. Issues of intimacy, sexuality and sexual orientation

    We also discussed cases in which several members of a group felt repeatedly restimulated by session material of one group member. Often this seems to have led to exclusion, especially when issues of intimacy, sexuality and sexual orientation or religion were involved.

    Several thoughts were shared about this phenomenon.

    1. These restimulations are not seen as own responsibility because the triggers of these restimulations are judged as trespassing ‘society’s values’ as defined and defended by some more important group members. Not the people who cover their intentions up (e.g. in grooming people), but those people who openly own their own session material and interests are at risk to be excluded.

    2. In terms of ‘accusing’ a person of unacceptable behaviour, people need to be supported to assess whether their judgement has been built  on ‘in principle recordable’ evidence or is triggered by hearsay, assumptions and jumping to conclusions.

    3. It was suggested that people in the counsellor role need to be supported more effectively

    • when losing free attention
    • with owning their restimulation
    • with assessing whether the situation consists of (wrongly) mind-reading the intentions of the restimulating party

    4. It was suggested that people in the client role need to be supported more effectively

    • with negotiating properly with their counsellors whether it is OK for them to work on a particular topic.

    Especially where it the Aware Negotiation of Sexual Attraction contract is concerned, people are recommended to have a chaperone counsellor there as well.

    All this sharing and discussion lead to the following point: what does ‘responsibility’ mean?

    Underlying topic: the use and abuse of the ‘Responsibility’ concept in co-counselling

    At some point I read Marjan’s list of five responsibility meanings to the group. This was followed by a discussion.

    What I understand is as follows:

    1. In order to stay in your own power or reclaim it, it is crucial and necessary to own fully (to take full responsibility for) your emotional responses and behaviours.
    2. Having said that, if taking responsibility for your own emotional responses and actions implies putting yeourself down, or taking your own failings or shortcomings personally, one is actually disempowering oneself. Thinking error of the shoe: I have a shoe, therefore I am a shoe.
    3. Given the fallibility of perception there will always be people who do intentionally or unawarely orchestrate impressions for their own ends: charming, grooming, illusioning.
    4. In the above case owning fully your own emotional responses and behaviours can lead to not challenging these behaviours of the ‘seductor’.
    5. However, challenging the above behaviours is fraught with difficulties: mind reading, fantasising evidence that is not there and interpreting events in self-fulfilling ways. All this can lead to excluding other interpretations because they do not support your restimulation.
    6. Ironically, those people who are open and honest about their intentions, are much more likely to be held ‘accountable’ and then excluded and witch-hunted than people who groom secretively in the background.

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